Am Samstag, den 29. März 2025, reiste die A-Jugend des TSV Alemannia Freiburg-Zähringen zum Auswärtsspiel gegen den TuS Steißlingen. Nach dem unglücklichen Unentschieden im vorherigen Spiel gegen die SG Kappelwindeck/Steinbach (34:34) war das Ziel klar: eine Leistungssteigerung und ein Sieg, um den Anschluss an die Tabellenspitze der Oberliga Südbaden zu wahren.
Die erste Halbzeit war von einer eher durchschnittlichen Offensivleistung auf beiden Seiten geprägt. Zähringen hatte im Angriff Schwierigkeiten, die Chancen konsequent zu nutzen, während die Abwehr Schwächen offenbarte und zu viele einfache Tore der Gastgeber zuließ. Dies führte zu einem ausgeglichenen Spielverlauf, bei dem sich keine der Mannschaften entscheidend absetzen konnte. Der Halbzeitstand von 15:15 spiegelte die durchwachsene Leistung wider.
In der zweiten Halbzeit übernahm Zähringen zunehmend die Kontrolle. Mit einer stabileren Abwehr und einem variablen Angriffsspiel setzte sich die Mannschaft Stück für Stück ab. Besonders Uchenna Stephen Obi überzeugte mit einer starken Leistung und war mit 13 Treffern der erfolgreichste Werfer seines Teams. Trotz einiger Unterzahlsituationen ließ sich Zähringen nicht aus dem Konzept bringen und spielte den Sieg souverän nach Hause.
Am Ende stand ein verdienter 27:32-Erfolg für den TSV Alemannia Freiburg-Zähringen, der durch eine gute zweite Halbzeit möglich wurde. Mit diesem wichtigen Auswärtssieg stabilisiert das Team seine Position in der Oberliga Südbaden und steht mit 24:6 Punkten (462:402 Tore) weiterhin aussichtsreich im Rennen um die vorderen Plätze.
mJA Alemannia gibt Tabellenführung ab
In einem hart umkämpften Spiel trennen sich der TSV Alemannia Freiburg-Zähringen und die SG Kappelwindeck/Steinbach mit einem 34:34-Unentschieden. Damit musste die Alemannia die bislang souverän gehaltene Tabellenführung abgeben.
Zu Beginn entwickelte sich eine ausgeglichene Partie auf Augenhöhe, in der unsere Abwehr eine wichtige Rolle spielte. Da wir im Angriff unsere sicheren Chancen nicht verwandeln konnten, setzte sich keines der beiden Teams entscheidend ab. Erst kurz vor der Pause erspielten sich die Gäste eine knappe 16:17-Führung. Auch nach dem Seitenwechsel kam die SG besser aus der Kabine und zog direkt auf 16:20 davon. Allerdings zeigten wir eine starke Reaktion und konnten das Spiel durch einen 6:0-Lauf zum 22:20 drehen. Durch schnelle Tore von Felix Frei und gute Paraden der Torhüter konnten wir uns im Spiel halten.
In der packenden Schlussphase blieb die Partie ein offener Schlagabtausch. Beide Mannschaften erzielten Treffer, aber keinem gelang das entscheidende Tor. Am Ende steht ein 34:34-Unentschieden, das den Spielverlauf widerspiegelt, aber für die Alemannia auch den Verlust der Tabellenführung an die SG Köndringen-Teningen bedeutet.
Souveräner Heimsieg und Platz 3 zum Abschluss (mJC)

Am Sonntag dem 23.03. stand für die Zähringer C-Jugend zum Abschluss der Saison das Heimspiel gegen die HSG Hardt an. Nachdem man sich im Hinspiel stark ersatzgeschwächt mit einem Tor geschlagen geben musste war man umso motivierter sich nochmal zu revanchieren und 2 Punkte einzufahren.
Dementsprechend starteten die Zähringer Jungs hochmotiviert in das Spiel und konnten sich durch viele Ballgewinne sowie daraus resultierende Tempogegenstöße in den ersten 15 Spielminuten eine 11:6 Führung herausspielen. In der Folge unterliefen der Mannschaft allerdings verschiedene kleine Fehler, so dass es zur Halbzeit beim Stand von 16:13 für die Alemannia noch spannend blieb. In der zweiten Halbzeit blieb die Mannschaft jedoch ruhig und konnte an die ersten 15 Minuten anknüpfen, weshalb man nie mehr ernsthaft in Gefahr geriet und das Spiel schlussendlich deutlich mit 34:26 für sich entscheiden konnte. Alles in allem war es damit nochmal ein schönes Spiel mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung zum Abschluss, bei der die Zähringer Jungs ihre positive Entwicklung im Laufe der Saison in allen Bereichen unter Beweis stellen konnten.
Durch den Sieg konnte man sich außerdem den dritten Platz in der Endtabelle der Oberliga Südbaden sichern. Auch dieses Ergebnis spricht für eine tolle Entwicklung und gelungene Saison der Mannschaft, zumal alle Spieler in der Vorsaison alle noch in der Bezirksklasse aktiv waren.
Im Anschluss an das Spiel ließ die Mannschaft noch beim gemeinsamen Schauen des B-Jugendspiels und einer anschließenden Bowlingrunde die gemeinsame Zeit in der C-Jugend ausklingen. Ein herzliches Dankeschön geht raus an alle, die sich in irgendeiner Form eingebracht haben um dieses sensationelle Jahr zu ermöglichen!
wJA: Chancenlos gegen den Tabellenführer
Am Samstag, den 22.03., empfing die wA mit der SG Kappelwindeck/Steinbach den Tabellenführer der diesjährigen Oberliga Südbaden in der Jahnhalle. Von Anfang an war uns bewusst, dass es ein schweres Spiel werden würde, aber unser Ziel war es, Spaß zu haben und unser Bestes zu geben.
Deshalb gingen wir hochmotiviert ins Spiel. Alle waren gewillt, möglichst lang mit der SG mitzuhalten. Allerdings waren schon die ersten Spielminuten eine Demonstration der Stärke unserer Gegnerinnen. Bereits in der 20. Minute führten die Gäste mit 10:20. Mit konsequenter Abwehrarbeit und viel Tempo gelang es uns dennoch, den deutlichen Rückstand zumindest auf 6 Tore zu reduzieren. Beim Stand von 18:24 ging es in die Halbzeitpause.
Zu Beginn der zweiten Hälfte war die Erschöpfung, das Resultat der kräftezehrenden ersten Hälfte, unseren Spielerinnen deutlich anzumerken. Trotzdem gaben wir nicht auf und kämpften mit vollem Einsatz weiter. So stand die Abwehr trotz der müden Beine in der zweiten Hälfte anfänglich gut und wir schafften es, mit Teamgeist und cleveren Defensivaktionen einige Treffer zu verhindern. Im Angriff dagegen fiel es uns gegen überlegene Steinbacherinnen zunehmend schwer, Chancen herauszuspielen. Spätestens ab der 35. Minute beim 19:30 mussten wir die Tabellenführerinnen ziehen lassen.
Trotz Einsatz und engagiertem Auftreten konnten wir den 26:50-Kantersieg der SG letztlich nicht verhindern.
Bericht Herren 2: TSV Alemannia Zähringen 2 vs. HSG Dreiland 2

Am vergangenen Samstag stand nach langem Warten das nächste Heimspiel der Zweiten Mannschaft des TSV Alemannia Zähringen an. Wurden doch die letzten beiden Heimspiele jeweils von der potenziellen Gastmannschaft spontan abgesagt. Dementsprechend groß war die Freude vor dem Spiel der Männer von Trainer Ebse endlich mal wieder auf Punktejagd vor heimischen Fans zu gehen. Zusätzliche Motivation gab dann der Gedanke an das Hinspiel, bei dem sich die Zweite das gesamte Spiel lang schwertat. Dementsprechend fokussiert wollte man in das Spiel gehen, um dem Gegner von Anfang an das eigene Tempospiel aufzudrücken.
Gesagt, getan – die Zähringer erwischten einen sehr guten Start und konnten von Beginn an mit Ballgewinnen hinten Schnelle Tore vorne erzielen. In der Anfangsphase wirkten die Gäste so etwas überrascht und konnten der Heimmannschaft nichts entgegensetzen (10:2, 10. Minute).
Im Gegensatz zu vergangenen Spielen, bei denen oft ein Bruch nach einem guten Start im Spiel zu erkennen war, gaben die Zähringer in diesem Spiel weiter Gas. Es schien, als spielten sie sich den Frust der zuletzt abgesagten Spiele von der Seele, was wiederum bitter für die Gäste war, die so keine Chance hatte, sich ins Spiel zurückzukämpfen. In die Kabinen ging man so mit einer sehr deutlichen Führung (28:6), wodurch das Spiel entschieden war.
Zur Halbzeit war man in der Zähringer Kabine sehr zufrieden. Alle konnten sich bereits zu dem Erfolg mitwirken und man hatte umgesetzt, was vor dem Spiel gefordert war.
Die zweite Halbzeit startete aber dann doch etwas überraschend. Die Zähringer Angriffe endeten im Vergleich zur ersten Halbzeit nicht mit einem Torerfolg, sondern mit Ballverlusten, ausgelöst durch technische Fehler und Fehlwürfe. Dreiland hingegen spielte weiter, wie in der ersten Halbzeit und kam selbst trotz weiterhin guter Abwehrarbeit der Zähringer zu Torerfolgen (28:9, 38. Minute). Doch auch die Zähringer schafften es sich in der Folge im eigenen Angriff wieder mehr zu konzentrieren und so glichen die letzten 20 Minuten der ersten Halbzeit. Am Ende stand ein deutlicher Heimerfolg auf der Anzeigetafel (48:14), mit dem, zumindest in der Höhe, vor der Partei nicht gerechnet werden konnte.
Die Herren 2 aus Zähringen bedankt sich bei allen Fans, aber vor allem bei der HSG Dreiland, dass sie trotz Ausfällen ersatzgeschwächt angereist ist und somit nicht das Dritte Heimspiel in Folge abgesagt werden musste.
Herren I: Auch drei Länder sind nicht genug für die Alemannia

Eine geschlossene Mannschaftsleistung bringt die Alemannia einen Schritt weiter auf dem Kurs in Richtung Meisterschaft. Die angenommene schwere Auswärtshürde bei der HSG Dreiland erwies sich nur in Halbzeit 1 als solche, bevor der TSV in Halbzeit 2 seine Dominanz vollständig zeigen konnte.
Der Start ins Spiel gelang der Freiburger Sieben von Coach Max Wachter eindrucksvoll. Mael Boukhari zündete gleich zweimal den Turbo und brachte seine Farben in Front, ehe Erik Frisch den dritten Treffer zum 0:3 in der 3. Spielminute nachlegte. Auch Fabio Remensperger im Zähringer Tor erwischte einen sauberen Start und war gleich zweimal gegen die Schützen der HSG Dreiland zur Stelle. Die Alemannia konnte diesen fulminanten Einstand ins Spiel noch zum 2:5 erhöhen, ehe sich eine unerklärliche Schwächephase auf Seiten der Zähringer einstellte. Das Blatt wendete sich komplett, die HSG nutzte klaffende Lücken in der Freiburger Abwehr für freie Anspiele an den Kreis und vorne verwarf man kläglich klare Torchancen. All das führte innerhalb von 10 Minuten vom 2:5 zum 7:6 für das Heimteam, sodass das Time-Out der Zähringer nach der Anfangsviertelstunde unausweichlich war. Dieses wirkte, die Abwehr sortierte sich und langsam, aber sicher zog die Alemannia wieder davon. Eine starke Phase fünf Minuten vor Ende der ersten Hälfte, die mit einem 4:0-Lauf belohnt wurde, sorgte für die etwas komfortablere 13:17-Halbzeitführung für den TSV.
Die Vorgabe für den zweiten Abschnitt war klar: auf keinen Fall wollte man die herausgespielte Führung wieder herschenken und das Spiel dadurch länger offenhalten, sondern den Sack früh möglichst zumachen.
Und genauso präsentierte sich das Spitzenteam aus Freiburg in der zweiten Hälfte dann auch. Uchenna Obi und Georg Blank, der in der zweiten Hälfte insgesamt ein überragendes Spiel in der Deckung sowie als Dreh- und Angelpunkt der Offensive zeigte, erzielten zwei schnelle Treffer zum 13:19. Die Abwehr begann deutlich aggressiver zu agieren und den Dreiländer Rückraum zu zermürben, wodurch sich die Fehler auf Seiten der Heimmannschaft häuften und die Alemannia mehr und mehr zu Gegenstößen eingeladen wurde. Schlaue Spielzüge und erfolgreich gestaltete 1:1-Duelle brachten das Heimteam in Bedrängnis, sodass viele Strafzeiten herausgeholt werden konnten und der TSV über weite Strecken der zweiten Hälfte in Überzahl agierte. Die sich dadurch aufgetanen Lücken nutzten die Zähringer souverän für einfache Tore. So wurde der Vorsprung kontinuierlich ausgebaut und fand seinen Höhepunkt beim 17:28 in der 43. Minute nach einem Treffer von Chris Künzel, der sich nach einer Torflaute im ersten Durchgang beispiellos aus dem kurzen Tief herausgearbeitet hatte und mit 6 Treffern in der zweiten Hälfte zum Toptorschützen des Spiels avancierte. Im Anschluss plätscherte das Spiel nur so dem Ende entgegen, die HSG Dreiland konnte durch eine offensive Abwehr und Nachlässigkeiten der Zähringer noch etwas Ergebniskosmetik betreiben und zumindest zum 27:33-Endstand verkürzen. Unterm Strich zeigten die Zähringer dennoch eine souveräne Leistung, inklusive Steigerung in der zweiten Halbzeit, mit der man insgesamt zufrieden sein kann.
Bestreitet das Team die weiteren Spiele genauso konzentriert, könnte schon in drei Wochen zuhause in der Jahnhalle gegen den DJK Singen die Meisterschaft und damit der sichere Aufstieg in die Verbandsliga gefeiert werden. Bis dahin müssen mit der HSG Mimmenhausen/Mühlhofen (heim) und dem TV Pfullendorf (auswärts) allerdings erst noch die anderen beiden Bodensee-Teams besiegt werden. Insbesondere die HSG hatte den Zähringern im Hinspiel das Leben schwergemacht. Am kommenden Samstag, den 22.03. (20 Uhr, Jahnhalle) bietet sich nun die Möglichkeit, das Rückspiel vor heimischem Publikum klarer zu gestalten und die nächsten beiden Punkte einzufahren.
Damen 1: Klare Führung gegen Tabellenzweiten erneut aus der Hand gegeben
Es hat wieder nicht sollen sein: Auch im Rückspiel gegen die HSG Mimmenhausen/Mühlhofen, mit nur vier Minuspunkten derzeit auf dem zweiten Tabellenplatz der Landesliga Süd, verspielen die Damen 1 eine offenbar zu sicher geglaubte Sechs-Tore-Führung und unterliegen der Mannschaft vom Bodensee letztlich mit 30:28.
Ohne Headcoach Dirk Lebrecht und Rückraum Mitte Lena Rimpf (beide verhindert), dafür aber mit niemand Geringerem als dem letztjährigen Meisterschaftstrainer Stefan Knupfer als Interimscoach trat die Mannschaft am Samstag, den 15.03., die Auswärtsfahrt nach Salem am Bodensee an. Mit dem Sieg gegen die Tabellenführerinnen der SG Altdorf/Ettenheim im Rücken und dem Willen, sich für die denkbar knappe 24:35-Hinspielniederlage zu revanchieren, war der TSV mehr als bereit, auch die letzte vermeintlich schwere Hürde, war es doch schon in den letzten drei Spielen nur gegen die Topmannschaften der Liga gegangen, anzunehmen.
Tatsächlich erwischte der TSV den besseren Start ins Spiel. Nach dem schnellen Treffer von HSG-Halbrechts Maya Sacotte zum 1:0 nach nur 22 gespielten Sekunden erarbeitete sich Zähringen bis zur 7. Minute beim 1:4 durch eine erneut gut aufgelegte Anna Hofmann einen verdienten Drei-Tore-Vorsprung. Gehalten werden konnte dieser jedoch nicht. In der Defensive fehlte das ein ums andere Mal die letzte Konsequenz, zu oft ließ der TSV insbesondere die rechte Seite der HSG trotz vermeintlich engagiertem Verteidigen letztlich noch zum Wurf kommen. In der Offensive zeigte sich, dass die HSG offenbar gut eingestellt war: Rückraumschützin Luisa Heilemann wurde bald durch eine Manndeckung weitestgehend aus dem Spiel genommen, was es Zähringen natürlich erschwerte, die gewohnten Angriffsabläufe aufzuziehen. Abgesehen davon schlichen sich im Vergleich zur Vorwoche gegen Altdorf wieder deutlich mehr technische Fehler und Ballverluste ins Zähringer Spiel. Dadurch, dass Mimmenhausen jedoch von Anfang an, auch durch wichtige Paraden seitens des TSV, immer wieder Chancen liegenließ, entwickelte sich bis zur 20. Minute trotzdem ein ausgeglichenes Spiel, bevor Zähringen sich durch Sofia Lösch (10:13, 29. Minute) erneut auf drei Tore absetzen konnte. Sinnbildlich für die Nachlässigkeiten der ersten Halbzeit dann war der Treffer der HSG kurz vor Schluss: Quasi mit dem Schlusspfiff kam Nele Sorg für die HSG am 6-Meter komplett frei zum Wurf – wieder war der Rückzug der Zähringerinnen nicht konsequent genug. Trotzdem ging der TSV mit einer knappen 11:13-Führung in die Pause.
Gewillt, die eigenen Fehler zu minimieren und sich für die Hinspielniederlage zu revanchieren, kam die Alemannia aus der Halbzeit. Und siehe da: Die ersten zehn Minuten der zweiten Hälfte gehörten voll und ganz den Gästen. Svenja Friedlin, Lisa Arnold und drei Mal Luisa Heilemann, mit insgesamt 6 Treffern auch an diesem Abend wieder enorm wichtig, bescherten ihrem Team bis zur 37. Minute beim 13:18 einen Sechs-Tore-Vorsprung. Ähnlich wie schon im Hinspiel in der Jahnhalle schien es ganz so, als hätte Zähringen die Gegnerinnen endgültig geknackt. Mit Tempospiel und konsequenter Abwehrarbeit hatte sich die Alemannia den Vorsprung sukzessive erarbeitet, und auch HSG-Toptorschützin Lisa Heuken hatten die Gäste weitestgehend im Griff. Umso fragwürdiger scheint deshalb, dass die HSG bis zur 50. Minute beim 23:23 wieder ausgleichen konnte. Schlimmer noch, bis zum 30:24 in der 57. Minute überrannte die HSG die Alemannia und drehte das Spiel innerhalb weniger Minuten. Die Zähringer Defensive brach förmlich in sich zusammen. Vorne wurden immer wieder Abschlüsse aus Positionen gesucht, die keine Torchancen darstellten. Die Konsequenz: Zähringen ließ die Torhüterin der HSG auch noch zum Faktor werden. Auch die vier Zähringer Treffer in Folge innerhalb der letzten drei Minuten waren nur noch Ergebniskosmetik und konnten die 30:28-Niederlage nicht mehr abwenden. Die Tabellensituation ließe vielleicht darauf schließen, es sei keine Schande, bei den Zweitplatzierten am Bodensee zu verlieren. Angesichts des Spielverlaufs, und insbesondere, wenn man den sehr ähnlichen Verlauf des Hinspiels bedenkt, bedeutet die zweite Niederlage gegen Mimmenhausen für die Zähringerinnen allerdings definitiv auch dieses Mal wieder verlorene Punkte.